Datenschutzerklärung
Stand: 6. November 2026 · gilt für die App NASlab (Android) und diese Website
NASlab ist eine Android-App zur Fernsteuerung des eigenen Heimservers (zum Beispiel Unraid, SABnzbd, Sonarr, Radarr, Plex). Sie wird von einer Privatperson in der Schweiz entwickelt.
Verantwortlich
Delil Jasim Ayin
Schmiedeweg 6, 3048 Worblaufen, Schweiz
E-Mail: sandro.ayin.business@gmail.com
Es gelten das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und, soweit anwendbar, die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
- Kein Benutzerkonto, kein eigener Server des Entwicklers, keine Registrierung.
- Adressen, API-Schlüssel und Passwörter bleiben auf deinem Handy, Schlüssel und Passwörter verschlüsselt im Android-Schlüsselspeicher.
- Die App verbindet sich nur mit den Servern, die du selbst einträgst.
- Keine Werbung, kein Tracking, keine Analyse-Dienste, keine Absturzberichte an Dritte.
- Feedback und Absturzberichte nur über dein eigenes Mail-Programm, nachdem dir die App den ganzen Inhalt gezeigt hat. Nichts geht automatisch weg.
Welche Daten die App verarbeitet
| Daten | Wo | Wozu |
|---|---|---|
| Adressen und API-Schlüssel deiner Dienste | nur auf dem Handy, verschlüsselt | Verbindung zu deinen Servern |
| Passwort der Unraid-Weboberfläche (freiwillig) | nur auf dem Handy, verschlüsselt | Funktionen, die es nur in der Weboberfläche gibt (Mover, Backups, Lüfter) |
| Messwerte deines Servers (Temperaturen, Speicher, Downloads, Strom) | nur auf dem Handy, höchstens 120 Tage | Verlauf, Statistik, Widgets, Benachrichtigungen |
| Fehlerprotokoll | nur auf dem Handy | Fehler verstehen; verlässt das Handy nur, wenn du es selbst exportierst |
| Feedback und Absturzberichte (freiwillig) | per E-Mail aus deinem Mail-Programm an die Kontaktadresse, nur wenn du sie absendest | Fehler beheben, Wünsche umsetzen |
| Dateien, die du über «Teilen › Aufs NAS» hochlädst | gehen direkt auf deinen Server | Upload auf das eigene NAS |
Mikrofon
Die App fragt nach dem Mikrofon nur, wenn du im KI-Assistenten auf das Mikrofon tippst. Die Spracherkennung macht der Sprachdienst deines Android-Systems (meist Google); die App bekommt nur den erkannten Text und speichert keinen Ton. Ohne diese Berechtigung funktioniert alles andere wie gewohnt.
Verbindungen zu Dritten
- Deine eigenen Server. Alle Abfragen gehen an die Adressen, die du eingetragen hast. Im Heimnetz sind unverschlüsselte Verbindungen (http) möglich; ausserhalb des Heimnetzes blockiert die App sie.
- KI-Anbieter (freiwillig): Anthropic, OpenAI oder Google. Nur wenn du den KI-Assistenten mit deinem eigenen API-Schlüssel einrichtest und benutzt: Dann gehen deine Frage, angehängte Bilder und die Werte, die der Assistent dafür von deinem Server abfragt, verschlüsselt an den Anbieter, den du gewählt hast, und nur an diesen: Claude-API von Anthropic (api.anthropic.com), OpenAI-API für ChatGPT (api.openai.com) oder Gemini-API von Google (generativelanguage.googleapis.com). Das gilt auch für die Erklärungen zu Meldungen und die NAS-Prüfung. API-Schlüssel, Passwörter, Tokens und Cookies werden nie mitgeschickt, auch nicht mit diesem Schalter. Vorher ersetzt die App persönliche und Netzwerk-Angaben durch Platzhalter: IP-Adressen, Rechner- und Servernamen, eigene Domains und DDNS-Namen, Benutzer- und Freigabenamen, MAC- und E-Mail-Adressen (zum Beispiel wird aus 192.168.1.20 «[Gerät-1]», aus dem Namen deines Servers «[NAS]»). Die Zuordnung bleibt nur im Speicher des Handys und gilt für ein Gespräch; in der Antwort auf deinem Handy stehen wieder die echten Namen. Vor dem Senden kannst du unter «Das geht an …» genau den Text sehen, der hinausgeht, und unter jeder Antwort mit «Gesendet ansehen» alles, was für sie gesendet wurde. Nur wenn du bei einer Frage «Adressen diesmal mitsenden» einschaltest, gehen Adressen und Namen bei dieser einen Frage unverändert mit. Die Ersetzung erkennt bekannte Muster und die Namen aus deinen Einstellungen; Namen in angehängten Bildern oder in freiem Text, die nicht so aussehen, kann sie übersehen. Bei OpenAI bittet die App, die Antworten nicht zu speichern (store=false). Bei der kostenlosen Gemini-Stufe darf Google die Inhalte laut seinen Bedingungen zur Verbesserung seiner Produkte verwenden. Im Demo-Modus ohne Schlüssel antwortet eine Simulation auf dem Handy; dann geht nichts an einen Anbieter. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Anthropic, OpenAI und Google (dazu die Bedingungen der Gemini-API).
- KI-Antwort melden (freiwillig). Eine falsche oder schädliche Antwort kannst du mit «Melden» markieren. Die Meldung (Grund, deine Bemerkung, Frage und Antwort mit Platzhaltern, ohne Adressen und Schlüssel) bleibt auf dem Handy. Nur wenn du danach «Per E-Mail senden» wählst, öffnet dein Mail-Programm sie mit dem angezeigten Text, wie beim Feedback.
- Symbole und Poster. Symbole bekannter Apps (zum Beispiel Sonarr) lädt die App von cdn.jsdelivr.net, Poster aus Seerr von image.tmdb.org, Container-Symbole von der Adresse in deiner Unraid-Vorlage. Dabei sieht der jeweilige Anbieter deine IP-Adresse; weitere Daten werden nicht gesendet.
- Cloudflare (1.1.1.1). Nur für die Prüfung «Von aussen erreichbar?» fragt die App ihre eigene öffentliche IP-Adresse ab.
- NASlab-Agent (freiwillig). Der Agent läuft auf deinem eigenen NAS, nicht bei uns. Er liest dort Messwerte wie Temperaturen, Last, Plattenzugriffe, Netzwerk und Systemprotokoll; diese bleiben auf deinem NAS und gehen nur an deine App. Für den Speedtest misst er die Geschwindigkeit über speed.cloudflare.com, für Plattenpreise fragt er Preisvergleiche ab (in der Schweiz toppreise.ch). Wenn du eine ntfy-Adresse einträgst, schickt er Meldungen dorthin. Dabei sieht der jeweilige Anbieter die IP-Adresse deines Anschlusses; Daten aus der App schickt der Agent nicht mit.
- Links. Seiten wie Preisvergleiche, Anleitungen oder die Anmeldung bei Plex öffnet die App nur, wenn du sie antippst.
Was die App nicht tut
- Keine Daten an den Entwickler, ausser du schickst selbst eine E-Mail (Support, Feedback, Absturzbericht).
- Keine Werbe-IDs, keine Analyse, kein Verkauf oder Weitergabe von Daten.
- Kein Zugriff auf Kontakte, Standort oder Kamera. Auf Fotos nur einzeln über die Fotoauswahl von Android, wenn du selbst ein Bild anhängst (Assistent, Feedback); die App sieht nur dieses Bild.
Feedback und Absturzberichte
Feedback (auf jeder Seite über ⋮ oder das Menü ☰) und Absturzberichte (Frage nach einem Absturz, Fehlerprotokoll › Per E-Mail) schickt nur dein eigenes Mail-Programm an sandro.ayin.business@gmail.com, und erst, wenn du dort auf Senden tippst. Es gibt dafür keinen Server von NASlab und kein fremdes Analyse- oder Absturz-SDK. Vorher zeigt die App den ganzen Text und die Bilder.
- Inhalt: deine Nachricht, App-Version, Variante, Android-Version, Gerätemodell, App-Sprache, Server-Typ (zum Beispiel Unraid) und die Seite, auf der du warst. Beim Absturzbericht dazu Zeitpunkt und Fehlerbericht.
- Entfernt: IP-Adressen, Adressen mit Zugangsdaten, Rechnernamen, Benutzernamen, Tokens und Schlüssel werden aus dem Fehlerbericht entfernt.
- Bilder (freiwillig): ein Bildschirmfoto der aktuellen Seite und ein Bild aus der Galerie. Stellen wie Adressen und Namen schwärzt du vor dem Senden; Standortangaben im Foto (EXIF) fallen weg. Sind Bildschirmfotos in der App gesperrt, nimmt sie kein Bild auf.
- Abschalten: Einstellungen › Darstellung & Verhalten › «Nach Absturz fragen» oder in der Frage «Nie fragen».
- Aufbewahrung: E-Mails bleiben im Postfach der Kontaktadresse (Google Gmail), bis der Fehler erledigt ist; auf Anfrage werden sie gelöscht.
Speicherung und Löschung
Alle Daten liegen in der App auf deinem Handy. Unter «Einstellungen › App-Sicherheit › Alle Schlüssel löschen» entfernst du alle Geheimnisse, mit dem Deinstallieren der App alle Daten. Ein Export der Einstellungen ist mit einem Passwort deiner Wahl verschlüsselt und liegt nur dort, wo du ihn speicherst. Schlüssel und Passwörter sind vom Android-Cloud-Backup ausgeschlossen.
Berechtigungen
- Internet und Netzwerkstatus: Verbindung zu deinen Servern, Erkennen von WLAN, Mobilnetz und VPN.
- Benachrichtigungen: Hinweise zu Downloads, Server-Warnungen und Backups (einzeln abschaltbar).
- Fingerabdruck oder Gerätesperre: App-Sperre und Bestätigung kritischer Aktionen (abschaltbar).
- Mikrofon: nur für die Spracheingabe im Assistenten (siehe oben).
- Start nach dem Neustart des Handys: damit Hintergrund-Prüfungen und Widgets weiterlaufen.
Diese Website
Diese Website lädt keine Schriften, Skripte oder Inhalte von Dritten und setzt keine Cookies. Sie liegt bei GitHub Pages; GitHub verarbeitet beim Aufruf technisch nötige Daten wie die IP-Adresse (Datenschutz bei GitHub).
Kontakt
Fragen zum Datenschutz, Auskunft oder Löschung: sandro.ayin.business@gmail.com. Ausser E-Mails, die du selbst schickst, erhält der Entwickler keine Daten von dir; alle anderen Daten liegen auf deinem Handy.
Support aus der App (Hilfe & Lexikon › Support): Die E-Mail schickt dein eigenes Mail-Programm, erst wenn du sie absendest; sie enthält nur die vorher angezeigten technischen Angaben (App-Version, Variante, Android-Version, Gerätemodell, App-Sprache, Server-Typ, Zustand von Agent und Heimnetz-Prüfung), keine Adressen, Schlüssel, Benutzernamen oder Dateinamen.